Peter Saubert Ingenieurbüro und Unternehmensberatung
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Ablauf eines Unternehmensverkaufs

Unternehmensverkäufe können unterschiedlichste Abläufe und Formen haben. Da es sich bei meinem Kunden (Interessent) um einen international tätigen Konzern handelt, der gezielt Mittelständler im Bereich automobiles Testen sucht, müssen wir uns beim Kaufprozess an die Gepflogenheiten der Konzernstruktur anpassen.

Auf Grund der internen Abläufe im Konzern kommt es immer wieder auch zu deutlichen zeitlichen Verzögerungen.

Halten Sie die Tatsache, dass Sie einen Verkauf planen, absolut geheim. Es sollten weder Kunden noch Mitarbeiter über den geplanten Verkauf informiert sein. Ich bin externer Berater und Sie sollten mich, wenn ich zu Ihnen ins Haus komme, als einen Teil eines strategischen Sonderauftrags ausgeben.

Der Prozess wird wie folgt ablaufen:

Der Prozess ist im Bild dargestellt und unter dem Bild werden die einzelnen Punkte erläutert.

Bild: Ablauf eines Unternehmensverkaufs für interessierte Unternehmensverkäufen; Firmen aus dem Bereich Testing, Fahrzeugversuch, Fahrzeugdauererprobung, Prüfgeländebetrieb Bild: Ablauf eines Unternehmensverkaufs

1. Sie teilen mir per Mail oder telefonisch Ihre Absicht mit. Im Gespräch klären wir dann schon grob, ob ein Kauf aus strategischen Gründen prinzipiell in Frage kommt oder nicht.

2. Sie schließen mit mir (Peter Saubert - Ingenieurbüro und Unternehmensberatung) eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

3. Wir erstellen gemeinsam eine neutrale Unternehmensdarstellung (englisch) mit folgenden Eckpunkt:

  • Zusammenfassung
  • Historie
  • Unternehmensstrategie
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Markt und Wettbewerb
  • Übersicht über die Abteilungen des Unternehmens
  • Finanzen mit grober 3 Jahresplanung

4. Ich erstelle für den Interessent eine strategische Bewertung aus Kundensicht.

5. Beides zusammen wird dem Interessent vorgelegt. Der Kunde trifft auf der Basis eine Entscheidung oder fragt bestimmte Themen noch einmal nach. Entscheidet er sich gegen Sie, teile ich Ihnen das zeitnah mit.

6. Sollte sich der Interessent für eine weitere Verhandlung entscheiden, erhalten Sie eine Vertraulichkeitserklärung des Interessenten.

7. Es werden Managementmeetings (englisch) vereinbart, die dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Diese Termine finden, wenn Sie in Ihrem Hause stattfinden, unter einem Narrativ (z.B. strategische Partnerschaft, Kundenbesuche, etc.) statt.

8. Sollte dabei eine Seite zu dem Schluss kommen, dass der Verkauf bzw. Kauf nicht gewünscht wird, sind die Gespräche beendet. Sollte das nicht aus den Gesprächen resultieren, werde ich es Ihnen sagen. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mich bitte darauf an.

9. Wollen beide Seiten den Verkauf, erfolgt eine Risikoüberprüfung. Diese Risikoüberprüfung wird auch „Prüfung aller wesentlicher Unterlagen“ oder Due Dilligence. Spätestens in dieser Phase sollten Sie einen spezialisierten Anwalt Ihres Vertrauens hinzu ziehen.

10. Im Rahmen der Due Dilligence kann der Interessent zu dem Schluss kommen, dass der Kauf nicht mehr gewünscht ist. Sollte das nicht aus den Gesprächen resultieren, werde ich es Ihnen sagen. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mich bitte darauf an.

11. Sollte die Due Dilligence aus Sicht des Interessenten interessant sein, werden die Verkaufsverhandlungen beginnen. In den Verhandlungen werden Preise und rechtlichen Fragen besprochen. In der Regel ist ein wesentlicher Punkt auch die Haftung. Ein anderer wesentlicher Punkt ist die Frage, wie lange stehen Sie dem Unternehmen in welcher Form zur Verfügung. Üblich sind Übergangszeiten von 3 bis 5 Jahren.

Im Abschluss dieser Phase kann es notwendig werden, die Zustimmung zum Kaufs durch Kartellämter einzuholen.

12. Können sich beide Seiten einigen, kommt es zu Vertragsunterzeichnung und damit zum vertragskomformen Verkauf / Kauf Ihres Unternehmens.

13. Können sich beide Seiten nicht einigen, ist das ärgerlich. In dieser Phase werde ich für Rückfragen nicht zur Verfügung stehen. Ich nehme ca. einem Monat nach Abschluss der Vertragsverhandlungen noch einmal Kontakt zu Ihnen auf.

Meine Rolle ist die des Vermittlers, des Netzwerkers, des Möglichmachers. Juristische Fragen kann und will ich nicht beantworten. Ziehen Sie für juristische Fragen einen spezialisierten Anwalt Ihres Vertrauens hinzu und haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich aus juristischen Fragen immer -d.h. auch als Vermittler- heraus halten werde. Haben Sie bitte auch dafür Verständnis, dass ich Ihnen während der Vertragsverhandlungen nicht zur Verfügung stehe.

 
Bei Interesse melden sie sich bitte über das Kontaktformular.
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