Peter Saubert Ingenieurbüro und Unternehmensberatung
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Elektromobilität

Auf dieser Seite werde ich mich mit der zunehmenden Anzahl von Themen aus dem Bereich Elektromobilität, Wandel der Verhaltensweisen durch neue Mobilität und Infrastrukturen für die Elektromobilität beschäftigen.

Diese Seiten sind für Sie. Hier schreibe ich über die Dinge, die ich für interessant und besprechenswert halte. Gerne aber nehme ich auch Stellung zu den Themen, die Sie interessieren. Nehmen Sie Kontakt zu mir z.B. über das Kontaktformular auf. Ich werde hier auch noch eine anonyme Kontaktmöglichkeit schaffen.

Vergleich von grauen Umweltbelastungen zwischen Model S und E400

Graue Umweltbelastungen sind Belastungen die vom Kunden nicht gesehen werden, weil sie in der Produktion oder der Entsorgung anfallen. Dieser Beitrag beschränkt sich auf die Produktionsberatungen und hier auf das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) und auf den radioaktiven Abfall.

Ausgehen von der öffentlichen Diskussion um die Elektromobilität wird auch zunehmend die Frage nach der Klimaverträglichkeit und der Umweltverträglichkeit von Elektrofahrzeugen gestellt. Dabei wird die Betrachtung überwiegend auf die Betriebsemissionen konzentriert. Das ist jedoch zu wenig. Nachhaltige Überlegungen zur Umweltverträglichkeit müssen immer auch den Fertigungsprozess mit einbeziehen.

In diesem Papier wird versucht nur die Umweltverträglichkeit des Fertigungsprozesses von einem Elektrofahrzeug und einem Dieselfahrzeug zu beleuchten. Damit ist zwar keine abschließende Bewertung möglich. Diese Unterlage ich auch nur als ein weiterer Aspekt in der Diskussion zur weiteren Vorgehensweise gedacht. 

 

Das Papier findet sich unter Downloads.

So weit ist Tesla vom Massenmarkt entfernt

Mit dem Model 3 stellte Tesla im vergangenen Jahr ein Mittelklassemodell vor, das den Massenmarkt erobern soll. Doch kann Tesla überhaupt Masse? Wie unsere heutige Grafik zeigt, produziert der Konzern bisher sehr überschaubare Stückzahlen. In der ersten Jahreshälfte lieferte Tesla gerade einmal 47.000 Fahrzeuge aus. Zum Vergleich: Der VW Konzern lieferte von Januar bis Mai mehr als 4,2 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden aus, davon alleine 2,4 Millionen VW.

 

Die Produktion des Model 3 soll am 07.07.2017 anlaufen und laut Firmengründer und CEO Elon Musk exponentiell hochgefahren werden. Die produzierte Stückzahl soll von 100 Fahrzeugen im August auf 1.500 im September und bis zu 20.000 Fahrzeuge im Dezember steigen. Im Jahr 2020 will der Elektropionier rund eine Million Autos im Jahr produzieren. Experten sind skeptisch, ob dieses Wachstum wirklich zu schaffen ist. Musk wird das egal sein. Der Mann will den Mars kolonisieren. Dagegen scheint die Massenproduktion eines PKW doch ein Klacks.

Infografik: So weit ist Tesla vom Massenmarkt entfernt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Infografik: Strom tanken wird immer leichter | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Infografik: Die Kaufprämie für Elektroautos im Praxischeck | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Hubschraubergeld für Elektromobilität

Aktuell stellt sich die Europäische Zentralbank (EZB) die Frage, wie können große Mengen Geld in den Markt gepumpt werden. Die Diskussion läuft inzwischen in die Richtung Hubschraubergeld. Hubschraubergeld ist ein Bild für wahllos an Konsumenten verteiltes Geld. Praktisch handelt es sich beim Ankaufprogramm für Staatsanleihen der Staaten der Europäischen Union schon um ein ähnliches Konzept. Die EZ hat aber das Problem, dass sie keine Wirtschaftspolitik machen darf.

 

Für die Verteilung dieser großen Mengen Geld der EZB bietet sich eine Lösung zunächst wirklich an: Die Anschubfinanzierung der Elektromobilität. Aktuell gibt es die Meldung „Indien als Vorreiter im Bereich Elektromobilität“. Dabei setzt Indien auf ein Konzept, bei dem das Fahrzeug komplett finanziert wird und dann aus der Ersparnis das Fahrzeug bezahlt wird. Ein ähnliches Konzept habe ich bereits in meinem Papier „Gedanken zu einem Förderkonzept für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ vorgeschlagen.

 

Mich hat der Vorstoß aus Indien motiviert, dieses Konzept noch einmal weiter zu entwickeln. Dazu benötige ich folgende Komponenten:

  • Bereitstellung der Finanzierung durch einen „nationalen Fonds“ der Bundesrepublik Deutschland
  • Rückkauf von Staatsanleihen durch die EZB
  • Miet- und Leasingunternehmen aus dem Bereich der Automobilfinanzierung

 

Das Papier findet sich unter Downloads.

ePaper
Hubschraubergeld für Elektromobilität
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Sinkende Ölpreise bewirken schnelleren Durchbruch der Elektromobilität

Februar 2016: Bloomberg New Energy Finance (BNEF) veröffentlicht eine Studie zur Elektromobilität (Quelle: energyload.eu). Die Zahl lautet dieses Mal 2022 sind Elektroautos billiger als Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben. In wie weit das richtig oder falsch ist, will ich hier nicht bewerten.

Interessant ist aber die Ausführung zum Ölpreis. Die Prognose dazu lautet, „sollte der Ölpreis bei nur 20 Dollar (18 Euro) liegen, kommt die Wende zwischen 3 und 9 Jahre später“. Nun darf man sich ruhig fragen, warum Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hierzu nicht abschließend recherchiert hat.

 

Wenn der Ölpreis bzw. die Energiekosten sinken, nimmt der Betriebskostenvorteil ab. Das ist richtig. Dieser Grund, sich ein Elektrofahrzeug zu kaufen wird schwächer.

 

Es sinken aber auch die Energiekosten für die Fertigung. Diese so genannte graue Energie (wikipedia.de) wird auch billiger. Beschäftigt man sich ein wenig mit dem Thema Elektromobilität, fällt einem relativ bald auf, dass die notwendige graue Energie von Elektroautos viel höher ist, als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

 

Das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH geht von ungefähr 140 kg CO2 je kWh Batteriespeicher. Meine eigene Schätzung geht von 133 kg CO2 je kWh aus. Sinken jetzt also die Herstellkosten für Elektrofahrzeuge, werden die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge sinken. Die hohen Anschaffungskosten sind aber bis jetzt das Hauptargument gegen die Anschaffung von Elektroautos.

 

Der sinkende Ölpreis führt also zum Wegfall des stärksten Kontra-Arguments. Wird das nicht eher zu einer Beschleunigung des Prozesses führen? Der niedrige Ölpreis wird den Verkauf von Elektroautos beschleunigen.

 

Diesen Artikel gibt es auch unter Downloads.

Auswirkungen des Wandels in postfossile Ära auf die Region Stuttgart - Eine absehbare soziale Katastrophe

Dezember 2015: In Paris einigte sich die Staatengemeinschaft auf eine Begrenzung der Erderwärmung. Man kann sich jetzt dazu stellen, wie man will. In jedem Fall geht es nicht um die Begrenzung der Erderwärmung. Es geht de facto nur um die Begrenzung von CO2-Emissionen, die zur globalen Erwärmung beitragen.

 

CO2 wird primär in der Stromerzeugung, beim Heizen, in der Prozesswärmeerzeugung und im Verkehr emittiert. Der Fokus liegt jetzt oft auf der Reduzierung der CO2-Emissionen. Im Moment existiert ein gesellschaftlicher Konsens, dass die CO2-Emissionen durch Strom aus Wind- und Sonnenkraftwerken nachhaltig reduziert werden können. Für die Automobilindustrie bedeutet dies, dass die Antriebe sukzessive durch Elektroantriebe ersetzt werden sollen. Der Wandel wird Stuttgart mit seiner verbrennerlastigen Zulieferindustrie ins Mark treffen.

 

Wenn wir also den Beginn der postfosilen Ära im Szenario Energiedemokratie in der Region Stuttgart betrachten, dann werden wir Verhältnisse vorfinden, wie wir sie im Ruhrgebiet mit dem Sterben der Kohle- und Stahlindustrie vorgefunden haben. Allerdings ist es nicht unwahrschein, dass die Region Stuttgart nicht so langsam nieder geht. Der Einschnitt kann viel, viel schneller und heftiger kommen und er kommt von außen.

 

Es macht also für jeden Bewohner der Region Stuttgart Sinn, das Szenario Energiedemokratie in seinen persönlichen Planungen zu berücksichtigen.

 

Die Unterlagen finden sie unter Downloads.

Horst Lüning: Disruptive (unterbrechende) Innovationen

Gedanken zu einem Förderkonzept für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität mit einem Fahrzeugbestand von 1 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland zu machen (Quelle: www.bundesregierung.de). Die Realität entwickelt sich im Moment anders. Der Marktanteil der Elektrofahrzeuge in Deutschland sinkt (Quelle: www.welt.de). Dies ist in Ländern mit hohen Kaufanreizen und guter Ladeinfrastruktur anders. Deutschland droht als Markt für Elektro-PKW zu scheitern. Wie kann ein Konzept zur Kaufförderung von Elektromobilität aussehen? Die Idee dazu habe ich in einem Papier dargestellt, dass sie unter Downloads finden.

Gedanken zu einem Konzept zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität mit einem Fahrzeugbestand von 1 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland zu machen (Quelle: www.bundesregierung.de). Die Realität entwickelt sich im Moment anders. Der Marktanteil der Elektrofahrzeuge in Deutschland sinkt (Quelle: www.welt.de). Dies ist in Ländern mit hohen Kaufanreizen und guter Ladeinfrastruktur anders. Deutschland droht als Markt für Elektro-PKW zu scheitern.

 

Was ist also zu tun, um den deutschen Markt in die Richtung Leitmarkt zu entwickeln? Hier wird zunächst nach der Förderung von Fahrzeugkäufen gerufen. Die Förderung selbst ist aber keine Garantie für einen Erfolg der Elektrofahrzeuge. Erfolgreich ist nur, was praktisch nutzbar ist. Und für die Nutzung von Elektrofahrzeugen benötigt man Ladepunkte, wie man für Dieselfahrzeuge Tankstellen benötigt.

 

Wie kann ein Konzept  zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland aussehen? Die Idee dazu habe ich in einem Papier dargestellt, dass sie unter Downloads finden.

Lars Thomsen FFB eMOBIL - eRUDA 2015

Wavetrophy 2014 Lars Thomsen in Einsiedeln Zukunft Elektromobilität

Elektromobilität: Revolution der Automobilindustrie von Lars Thomsen

automotiveIT Kongress 2013: Lars Thomsen (future matters AG) über Megatrends in der Autoindustrie

Elektromobil in Deutschland

Die Continental-Mobilitätsstudie 2015 wurde in einigen Medien als Abgesang auf die Elektromobilität gefeiert. Dies sehe ich nicht so. Es zeigt aber, dass etwas gegen die Erwartungsangst vor zu kurzen Reichweiten getan werden muss. Das ist keine technische, das ist eine psychologische Aufgabe. Im Bereich Elektromobil stelle ich einen Entwurf für ein entsprechendes Projekt vor. Diese Beschreibung ist auch als pdf-Dokument im Bereich Downloads verfügbar.

 

In den nächsten Wochen werde ich über meine Accounts in den sozialen Netzwerken Twitter und Google+ Unterstützer für dieses Projekt suchen. Sie können auch gerne auf anderen Wegen auf mich zukommen.

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