Selbstständig mit dem eigenen Startup – Ein Interview mit Julian Weippert, Gründer von JULI Vansystem
Foto: Julian Weippert, Inhaber JULI Vansystem und Willi Saubert
Julian, vielleicht stellst du dich und dein Unternehmen zunächst einmal vor, damit die Leser schnell beurteilen können, ob dieses Interview auch interessant für sie ist.
Ich bin gelernter Schreinermeister und habe als Meisterprojekt ein patentiertes Ausbausystem für Kastenwagen entwickelt, welches die komplexe Form des Laderaums in einen Raum mit geraden Wänden verwandelt. Perfekt für den Ausbau zum Campervan, Büromobil oder Werkstattwagen. Das System heißt JULI Vansystem.
Viele Camper-Enthusiasten träumen von einem hochwertigen, flexiblen und individuellen Selbstausbau ihres Kastenwagens, stoßen aber oft an Grenzen bei professionellen Materialien und Fertigungsmöglichkeiten. JULI Vansystem bietet hier die ideale Antwort: Ein einfaches, selbsttragendes Ausbausystem für Kastenwagen, das sich millimetergenau an die Innenkarosserie anschmiegt, ohne fest mit dem Fahrzeug verbunden werden zu müssen.
Ich verwende hochwertiges Pappelsperr- und Fichtenholz, das mein System besonders leicht und gleichzeitig extrem robust macht. Durch meine modulare Bauweise, genaue CNC-Fertigung und die Möglichkeit zur individuellen Farbgestaltung auf unbehandelten Oberflächen schafft das System eine für den Ausbau optimale, rechtwinklige Raumstruktur für den Selbstausbau des eigenen Traumcampers. Das System ist nicht nur langlebig und wiederverwendbar, sondern auch nachhaltig produziert, verzichtet auf umweltschädliche Klebstoffe und Lacke und ist Made in Germany. Mit JULI Vansystem ermöglich ich jedem einen professionellen, hochwertigen Selbstausbau, der jederzeit flexibel anpassbar, einfach ein- und ausbaubar ist und den Selbstausbauer mit Stolz auf jedes Abenteuer begleitet.
Das hört sich mehr nach einem Startup als nach einem Schreinermeister an.
Ich habe ein einzigartiges Produkt, welches auch durch ein Patent geschützt ist. Außerdem verbinde ich den Wunsch der Kunden nach Individualität im Vanausbau mit industriellen Fertigungsmethoden und Reproduzierbarkeit.
Warum hast du den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht?
Für mich steht die Freiheit und das Gefühl für sich selbst zu arbeiten im Vordergrund. Ich war genervt davon, bei jedem Urlaub darum betteln zu müssen, ihn genehmigt zu bekommen und generell nicht frei über die eigene Zeit entscheiden zu können.
Welche Rechtsform hast du gewählt?
Die Rechtsform als Einzelunternehmer ist für mich die einfachste und stressfreiste Rechtsform. Ich habe einen sehr geringen Verwaltungsaufwand und da ich bisher mit allen Kunden ein gutes Verhältnis hatte und von meiner Arbeit überzeugt bin, hatte ich keine Angst vor der Produkthaftung. Dennoch ist bei höherer Stückzahl des Ausbausystems auch die Überlegung, in eine GmbH zu wechseln, immer attraktiver. Dazu will ich aber wissen, dass es funktioniert hat.
Wie hast du dich auf die Selbstständigkeit vorbereitet?
Ich habe mein Produkt größtenteils während der Meisterschule entwickelt. Die betriebswirtschaftliche Umsetzung des Konzepts habe ich dann in einem ausführlichen 1 zu 1 Gründungscoaching beim Startup Profi mit Peter Saubert geplant. Nach dem Gründungscoaching bin ich zuerst Teilzeit zu 50% in die Selbstständigkeit gestartet und habe so in meiner Teilzeitanstellung die Werkstatt und den Maschinenpark mitbenutzen können. So habe ich anfangs hohe Investitionskosten vermieden und konnte die tatsächliche Resonanz der potenziellen Kunden testen.
Das bedeutet, du hast auf eine Finanzierung verzichtet?
Ja. Ich bin mit fast keinem Kapital gestartet und habe konsequent alle größeren Investition vermieden. Mein Wachstum ist nur aus den Gewinnen des Unternehmens finanziert.
Wie hast du die persönliche Betreuung durch deinen Gründungscoach erlebt und inwiefern hat er auf deine individuellen Bedürfnisse und die Besonderheiten deines Geschäftsmodells Rücksicht genommen?
Die Beratung von Peter Saubert war komplett individuell und genau auf meine Situation bezogen. Es ging nie um ein trockenes Vorbeten von Rechtsformen oder Richtlinien, sondern immer bezogen auf meine individuelle Situation.
Wie hat Peter Saubert dir am meisten geholfen?
Er gibt mir stets vor wichtigen Entscheidungen viele verschiedene Sichtweisen und mögliche Konsequenzen, die diese mit sich bringen könnte. Das hilft mir sehr, meine eigene Entscheidungen komplett durchdacht und nicht impulsiv zu treffen.
Kannst du ein Beispiel nennen, wie die Erfahrung deines Gründungscoaches dir geholfen hat, Hürden zu meistern oder typische Fehler zu vermeiden?
Ich habe oft aus der Sicht eines Handwerkers gehandelt oder gedacht. Peter Saubert half mir dabei mehr als Unternehmer zu denken und hat mich so vor unnötigem Risiko und unnötiger Arbeit bewahrt, die mich einschränken würde.
Zum Beispiel habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir eine teure CNC Fräse zu kaufen, um selbst produzieren zu können. Bisher fräse ich auf der Fräse eines Partnerbetriebes und zahle dort pro Fertigungsstunde. Statt aber jetzt eine eigene Fräse mir zu kaufen und damit einhergehende Mehrkosten für die Miete einer Werkstatt, dem Strom und Versicherung und dann auch andere komplementäre Maschinen bezahlen zu müssen suche ich jetzt lieber nach Fremdfertigungsstätten die auftragsbezogen für mich fräsen. So kann ich viel mehr Kunden bedienen und habe weniger Risiko.
Hattest du das Gefühl, dass dein Gründungscoach deine Vorstellungen und Bedenken ernst genommen hat, oder gab es Momente, in denen du eine andere Herangehensweise erwartet hättest?
Es wurden alle meine Bedenken und Vorstellungen sehr ernst genommen. Gerade am Anfang war ich nicht bereit ins volle Risiko zu gehen und wollte keine Finanzierung, um am Anfang das Produkt auf dem Markt anbieten zu können und erstmal ein Gespür dafür zu bekommen, ob es potentielle Käufer gibt und wie viel diese bereit sind zu zahlen. Wir haben den Plan nach meinen Zielen aufgebaut und haben die Punkte, über die ich mir Sorgen gemacht habe, vermieden. Immer wieder sagte Peter Saubert mir: „Sie sind der Unternehmer. Das Unternehmen muss zu Ihnen passen.“
Wie wurde der Faktor Mensch in den von deinem Coach entwickelten Strategien berücksichtigt, um Akzeptanz und Erfolg von Veränderungen sicherzustellen?
Es wurde oftmals eine Zukunftsperspektive aufgezeigt, die nicht nur auf das geschäftliche bezogen war, sondern auch die persönliche private Situation mit einbezogen hat, was auf jeden Fall hilft, daran nicht alleine denken zu müssen und dann mit der geschäftlichen Perspektive abwägen zu müssen. Damit wird eben auch die langfristige eigene Entwicklung in die Überlegung eingebunden. Wir verändern uns und unsere Lebensumstände ja im Laufe der Zeit. Das zu bedenken, ist hilfreich und reduziert Risiken.
Wie hat dein Gründungscoach dich bei der Ausarbeitung deines Businessplans unterstützt, und welche spezifischen Aspekte – wie die Finanzplanung oder die Marktanalyse – haben sich im Nachhinein als besonders wertvoll für die Praxis erwiesen?
Wir haben zusammen einen Businessplan erarbeitet und die Erfahrung meines Coaches Peter Saubert hat mir dabei sehr weitergeholfen. Dennoch ist es, glaube ich, schwierig gewesen eine treffende Prognose und einen passenden Businessplan zu erstellen, weil es das Geschäftsmodell so noch nie gab. Es handelt sich um ein neu erfundenes Produkt und es war schwer passende Vergleichsprodukte zu finden. Damit war die Kaufbereitschaft der Menschen schwer einzuschätzen. Der Businessplan hat trotzdem sehr geholfen, um die Strukturen des Unternehmens einmal ganz klar aufzuzeichnen und sie sich damit auch selbst bewusst zu machen.
Wie hat dein Coach dir geholfen, die finanzielle Entwicklung deines Unternehmens im Blick zu behalten und grundlegende Controlling-Mechanismen zu etablieren, insbesondere in der unsicheren Anfangsphase?
Dadurch dass ich mit meiner 50% Anstellung an meiner alten Arbeitsstelle gestartet bin und quasi keine Investitionen getätigt habe und auch die Fixkosten nur sehr gering waren, habe ich mich damit wenig befassen müssen. Im Vorhinein war aber die Entscheidung die CAD Software, welche für mich am Anfang eine zwingende Anschaffung war, um Arbeiten zu können, nicht zu kaufen für knapp 10.000€ sondern zu mieten für 250€ im Monat goldrichtig. Durch die Miete habe ich immer die neuesten Versionen, einen super Support des Herstellers und habe immer die Flexibilität das Abonnement zu kündigen oder zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Zusätzlich halte ich das Risiko damit am Anfang klein. Aber echtes Controlling habe ich tatsächlich bisher noch nicht. Das wird aber in Zukunft wichtiger werden, wenn die Anzahl der Aufträge und Produktvarianten steigt.
Kannst du schildern, wie dein Gründungscoach dich dazu angeregt hat, dein Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen?
Er hat mir geholfen, die Grundidee des Produkts und der Fertigung in ein schlüssiges Geschäftsmodell zu verwandeln. Natürlich wurden dabei einige meiner Annahmen und Ideen hinterfragt und auch andere Geschäftszweige wie eine Campervermietung mit ins Spiel gebracht. Damit konnte ich viel von dem Denken „das macht man so“ abstreifen und mich auf das Wesentliche und möglichst wenig Risiken konzentrieren.
Wie würdest du die Art der Zusammenarbeit mit deinem Gründungscoach beschreiben? Hat er fertige Lösungen präsentiert, oder hat er angeleitet, deine eigenen Antworten und Strategien zu entwickeln?
Er hat mir lediglich andere und ganz unterschiedliche Sichtweisen aufgezeigt und mir damit geholfen, eine fundiertere Entscheidung selbst zu treffen. Außerdem hat mir das Gespräch über die unterschiedlichen Sichtweisen sehr geholfen, bei zukünftigen Entscheidungen auch selbst kritischer hinterfragen zu können und einfach mehr Gesichtspunkte in einer Entscheidung zu berücksichtigen.
Wenn du heute reflektierst: Was würdest du in der Vorbereitung anders machen?
Ich würde wahrscheinlich weniger Zeit in die eigene Umsetzung meiner Webseite stecken und mir direkt einen günstigen Freelancer engagieren der mir die Grundwebseite baut. Der Bau der eigenen Webseite hat mir dennoch geholfen, ein Gespür und ein besseres Verständnis für diese Arbeit zu entwickeln und mir Sichtweisen von Kunden bewusster gemacht.
Außerdem hätte ich mir früher einen Steuerberater suchen sollen, der wirklich Lust und Interesse an meinem Unternehmen hat.
Hattest du Angst davor zu scheitern oder hattest du andere Ängste?
Durch mein geringes Startrisiko hatte ich wenig Angst zu scheitern. Dadurch hatte ich natürlich aber auch weniger Zwang, schnell voranzukommen. Ich habe dadurch sehr viel Zeit in meinen alten 50%-Arbeitsplatz gesteckt, was mir Zeit und Energie für mein eigenes Unternehmen genommen hat. Ich habe mir also mit Zeit weniger Risiko gekauft.
Gab es einen Moment, in dem du kurz davor warst, alles hinzuschmeißen? Gab es Momente in deiner Gründungsphase, in denen du mit Rückschlägen oder Unsicherheiten konfrontiert warst? Wie hat dein Coach dich in solchen Phasen unterstützt oder dir geholfen, die Motivation aufrechtzuerhalten?
Es gab einen Moment als ein tschechisches Unternehmen mit einem ähnlichen Produkt mich mit einem – nachträglich beurteilt – ungerechtfertigten Schreiben unter Druck gesetzt hat und 40.000€ Schadenersatz einforderte und öffentliche Stellungnahme für angebliche Patentverletzungen wollte. Da half mir Peter Saubert durch ein direktes “Notfall Telefonat” sofort weiter und konnte mich durch seine Erfahrung sehr schnell beruhigen. Er wusste die Situation sehr gut einzuordnen und meine Angst trotzdem ernstzunehmen. Das hat mir in dieser Situation eine enorme Sicherheit gegeben. So konnte ich das Problem sehr schnell und einfach lösen.
Gab es Momente, in denen die Zusammenarbeit länger dauerte als ursprünglich gedacht? Wie ist dein Gründungscoach mit diesen Zeiträumen umgegangen und hat er dabei die notwendige Geduld und Beständigkeit gezeigt, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Wenn wir uns mal über ein Thema angefangen haben auszutauschen, haben wir oft nur schwer ein Ende finden können. Das war aber in einigen Situationen und bei wichtigen Entscheidungen sehr hilfreich, um alle Aspekte zu beleuchten.
Wie hast du Kunden gewonnen?
Ich war in der Anfangszeit auf zwei Camper-Messen speziell für Selbstausbauer. Auf der ersten Messe konnte ich direkt meinen ersten Kunden gewinnen. Das war enorm hilfreich und wichtig um den Ablauf des Fertigens und Verkaufens einmal wirklich in der Praxis umzusetzen.
Die meisten Kunden konnte ich aber übers Internet gewinnen. Die meiste Aufmerksamkeit auf meine Produkte habe ich dabei über Instagram generiert. Aber auch Tiktok und Youtube Shorts habe ich hochgeladen.
Außerdem habe ich eine Podcast-Folge mit einem Podcaster aus der Van-Branche aufgenommen und habe auch damit Kunden erreicht.
Wichtig dabei war für mich sowohl kurze Videos auf Social Media um Aufmerksamkeit zu erzeugen und das Produkt überhaupt bekannt zu machen, als auch lange Formate, wie eben der Podcast oder längere Videos, in denen man das Produkt und die Vorgehensweise genau erklären kann.
Was gefällt dir besser in der Selbstständigkeit oder was sind Hürden und was sind Dinge die dir besonders Spaß machen?
Ich liebe es mir meine Zeit frei einteilen zu können und nicht nach Urlaub oder früherem Gehen fragen zu müssen. Ich bin dafür natürlich auch bereit, an anderen Tagen länger zu arbeiten oder sonntags E-Mails zu beantworten. Wenn ich in dem Moment Lust und Energie habe, fühlt es sich auch nicht nach Arbeit an und belastet mich nicht.
Was glaubst du muss sich in unserer Gesellschaft ändern, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und wagen können? Gab es Unterstützung aus der Gesellschaft für dich?
Es gab viel Unterstützung für meine Selbstständigkeit. Der Gründerzuschuss und das Gründercoaching der Agentur für Arbeit sind sehr sinnvolle Maßnahmen, die sicher vielen Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert. Was an der Umsetzung zu kritisieren ist, ist, dass man den Gründungscoach nur vor der Gründung in Anspruch nehmen kann. Viele wichtige Fragen stellen sich aber erst im Laufe der ersten selbstständigen Monate, daher wäre es sinnvoll, die frisch gegründeten Unternehmen noch nach der Gründung durch eine Beratung zu unterstützen.
Auch gibt es sehr gute Maßnahmen wie ein Patent Coaching bei der IHK, was aber nur für bestehende Unternehmen angeboten wird. Das finde ich schade, da gerade junge Gründer von Startups oft auf einen Patentschutz vor der Gründung angewiesen sind.
Hier gilt es also, die generell sehr sinnvollen Maßnahmen noch praxisorientierter zu gestalten.
Ich persönlich hatte aber auch viel Unterstützung aus meinem näheren Umfeld. Zum Beispiel Freunde, die auf der Messe ausgeholfen haben. Natürlich auch meine Familie und meine Partnerin, die immer voll hinter mir stehen.
Was würdest du Gründern besonders ans Herz legen, wenn diese sich selbstständig machen wollen?
Wenn man Lust darauf hat, einfach mal versuchen. Es muss nicht immer gleich im großen Stil sein. Es reicht manchmal einfach mit kleinen Schritten anzufangen und daraus Selbstbewusstsein und Erfahrung zu sammeln. Ich bin auch mit kleinen Schritten ohne großes Risiko gestartet.
Vielen Dank für das gute Gespräch und die Impulse für Gründerinnen und Gründer. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, Ausdauer und Glück und freuen uns, wenn wir mit dir in Kontakt bleiben.
Gründung mit Unterstützung der Agentur für Arbeit
Warum sollten Arbeitslose mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit gründen?
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen für die ersten 6 Monate der Selbstständigkeit das ALG1 plus 300€ im Monat. Damit sind zumindest Ihr Lebensunterhalt und die Krankenversicherung gesichert.
- Als Gründer aus der Arbeitslosigkeit können Sie eine Arbeitslosenversicherung abschließt, was Ihre Risiken reduziert.
- Die Agentur für Arbeit zahlt Ihnen ein Gründungscoaching, das Ihnen, wenn Sie einen guten Coach haben, hilft, Fehler zu vermeiden.
Warum sollten Sie das Coaching nutzen?
Wenn Sie den Gründungszuschuss beantragen wollen, können Sie an vielen Stellen in den Formularen oder im Businessplan Fehler machen, der einen Zuschuss ausschließt. Der Coach hilft Ihnen, diese Fehler zu vermeiden.
Die Gründer glauben oft, Sie wüssten viel. Das ist eine Fehleinschätzung. Man ist nicht besonders schlau, nur weil man nicht weiß, welche Herausforderungen auf einen zukommen.
Es ist immer hilfreich, wenn es jemanden gibt, der auch kritisch das Geschäftsmodell hinterfragt und so die Marktfähigkeit des Geschäftsmodells ermöglicht.
Als ich meine erste Firma gegründet habe, war ich wirklich froh, einen guten Coach zu haben. Ich war Führungskraft und hatte wirklich viel Vorbildung. Ich hatte mich mit den Themen intensiv beschäftigt. In der Praxis sieht es aber anders aus. Da ist es gut, jemanden zu haben, den man fragen kann.
Ich kann aber aus der Perspektive heute sagen: Ich war damals wirklich naiv.
Bei mir hat den Coach aber kein Arbeitsamt gezahlt.
Wie sollten Sie den Bildungsträger für Ihr Gründungscoaching mit AVGS der Agentur für Arbeit auswählen?
Der Markt für Bildungsträger ist hart umkämpft. Auf der einen Seite stehen die Bildungsträger unter dem Druck, jeden Kunden mit AVGS auch zu bekommen. Auf der anderen Seite gibt es Druck, Auflagen und Schikanen der Agentur für Arbeit. Ich möchte das Geschäft der Bildungsträger nicht machen müssen.
Nachdem ich mich entschieden habe, dass ich Gründungscoaching anbieten will und so mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben kann, habe ich unterschiedliche Bildungsträger getestet und bin damit zu Startup Profi gekommen. Bei Startup Profi bin ich in einem Umfeld vieler erfolgreicher Unternehmer und Selbstständiger, die das Coaching oft nebenbei aus Spass, so wie ich auch, machen. Startup Profi verpflichtet die Coachs zu Weiterbildung, die ich immer interessant finde. Auch ich, mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen, lerne bei diesen Veranstaltungen. Insgesamt denke ich, dass Gründer aus dem ALG1 bei Startup Profi am besten aufgehoben sind.
Warum ist Startup Profi für Gründerinnen und Gründer mit AVGS eine sehr gute Wahl?
Startup Profi stellt den Gründer und den Erfolg in den Mittelpunkt. Für den Erfolg ist es wichtig, dass der Gründer auch wirklich den Gründungszuschuss bekommt. Aber es gibt auch andere Argumente
- Die Auswahl der Coachs erfolgt bei Startup Profi nach Qualität. Nicht erfolgreiche Coachs müssen wieder gehen.
- Die Coachs bei Startup Profi müssen sich weiterbilden. Die Veranstaltungen zur Weiterbildung sind dabei extrem gut.
- Viele Coachs von Startup Profi sind selbst erfolgreiche Selbstständige oder Unternehmer, die das Coaching aus Spaß nebenbei mitmachen.
- Die Auswahl der Coaches erfolgt bei Startup Profi nach der Eignung für den Gründer. Ein Coach passt zum Gründer und hat auch Erfahrungen in der Branche, die der Gründer anstrebt.
Insgesamt ist also Startup Profi eine sehr gute Wahl zum Gründungscoaching mit der Agentur für Arbeit.
Im Formular unten können Sie direkt Ihren AVGS bei Startup Profi einlösen oder ein Angebot für die Agentur für Arbeit anfordern.
In der Regel sollte sich bei einer Einreichung am nächsten Wochentag ein Mitarbeiter von Startup Profi bei Ihnen melden. Das Angebot sollten Sie ebenfalls schnell per Mail erhalten.
Wenn ich dann freie Kapazität habe, können Sie gerne das Coaching auch mit mir machen. Ob ich zu dem Zeitraum freie Kapazität habe oder nicht, weiß dann aber der Mitarbeiter bei Startup Profi. In jedem Fall bekommen Sie einen passenden Coach für Ihr Gründungsvorhaben.
