Peter Saubert Ingenieurbüro und Unternehmensberatung
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Energiewende

Auf dieser Seite werde ich mich mit der zunehmenden Anzahl von Themen aus dem Bereich  Energiewende bzw. Energiedemokratie und Infrastrukturen für die Energiewende beschäftigen.

Diese Seiten sind für Sie. Hier schreibe ich über die Dinge, die ich für interessant und besprechenswert halte. Gerne aber nehme ich auch Stellung zu den Themen, die Sie interessieren. Nehmen Sie Kontakt zu mir z.B. über das Kontaktformular auf. Ich werde hier auch noch eine anonyme Kontaktmöglichkeit schaffen.

Wieviel "Ökostrom" verträgt das deutsche Stromnetz?

Auf dem Münchner Seminar am 18.12.2017 stellt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts a.D. einen Zwischenstand seiner Ergebnisse zu Berechnungen zur "Ökostromfähigkeit" des deutschen Netzes dar. Deutschland will die Energiewende bewerkstelligen, indem es gleichzeitig aus der Atomkraft und der Kohle aussteigen will. Beides soll durch wetterabhängige Stromquellen ersetzt werden. Im Vortrag wird die Frage erörtert, welche Marktanteile des wetterabhängigen Stroms unter Beibehaltung verschiedener Strategien zur Pufferung des Stroms möglich sind, ohne überschüssigen Strom zu verklappen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Möglichkeit, internationale Verbundnetze zu bilden und in Norwegen und anderswo Speicherkraftwerke zu errichten, um den wetterabhängigen Strom zu glätten.

Strompreis: So kommt er zustande

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus einer Reihe an fixen und variablen Komponenten zusammen. Zu den fixen Bestandteilen zählt zum Beispiel die EEG-Umlage. Für Verbraucher, die sich für einen Preisvergleich interessieren, sind die flexiblen Komponenten für Erzeugung, Transport und Vertrieb relevant. Die Experten von www.stromkampagne.com/ weisen auf beachtliche Unterschiede hin, in vielen Fällen lohnt sich ein Tarifwechsel.

Steuern und Umlagen

Ein erheblicher Teil des Strompreises beruht auf Steuern und Umlagen, die alle Versorger in identischer Höhe erheben müssen. Allen voran ist die Umlage für Erneuerbare Energien zu nennen, diese EEG-Umlage beträgt 2018 6,792 Cent pro Kilowattstunde. Es kommen eine Stromsteuer von 2,05 Cent sowie eine Konzessionsabgabe von 1,66 Cent hinzu. Mit der §-19-Umlage, der Offshore-Haftungs-Umlage und der AbLa-Umlage existieren drei weitere Umlagen, die finanziell jedoch kaum eine Rolle spielen. Einen Sonderfall bildet die Umsatzsteuer von 19 %: Diese fordert der Staat auf die festen und variablen Preiskomponenten, sodass sie sich der absolute Betrag zwischen den Versorgern unterscheidet. Im Durchschnitt müssen Verbraucher mit etwa 4,5 Cent rechnen. 

Die flexiblen Preisbestandteile

Die Frage, ob teurer oder günstiger Strom, hängt von den Kosten für die Erzeugung, den Transport und den Vertrieb ab. Der Durchschnittswert liegt bei knapp über 13 Cent, er differiert zwischen den Versorgern deutlich. Dieser Kostenpunkt lässt sich unterteilen: Zum einen berechnen die Versorger ihren Anteil für die Strombeschaffung und den Vertrieb und schlagen eine Gewinnmarge obenauf, zum anderen verlangen die Netzbetreiber ein Netzentgelt. Grundsätzlich gilt, dass sich die Strompreise in den vergangenen Jahren erheblich verteuert haben. Das basiert insbesondere auf der gestiegenen EEG-Umlage. Verbraucher sollten deshalb mit einem Tarifvergleich jedes Einsparpotenzial nutzen.

Der deutsche Strommix im Wandel

Infografik: Fast 30 Prozent des Stroms kommt aus erneuerbaren Quellen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Atomenergie-Weltkarte

Infografik: Die AKW-Weltkarte | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Aktuelle CO2-Emissionen der Länder

Simulation der Verteilung der CO2-Emission

Eine Simulation der NASA über die Entwicklung der CO2-Emissionen über den Jahresverlauf. Hohe CO2-Konzentrationen sind scheinbar nur ein Problem der nödlichen Halbkugel. 

Solarzellen aus dem 3D-Drucker

Australiern ist es gelungen Solarzellen mit einem 3D-Drucker herzustellen. Das ist sicher jetzt noch nicht die große Revolution der kompletten Energiewirtschaft. Es zeigt sich aber hier schon der Beginn der Dezentralisierung der Energieversorgung und die Dezentralisierung der Herstellung.

Energie und Wohlstand: Die Rückkehr zum nachhaltigen Wirtschaften

Immer wieder hören wir die Mahnung, wir sollen Energie sparen. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist der Stromverbrauch. Die gängige Argumentation ist, Energie ist kostbar und Energieverbrauch trägt zur globalen Erderwärmmung durch CO2-Emissionen bei.

 

Auf der anderen Seite weist Bill Gates, der Gründer von Microsoft, immer wieder darauf hin, dass Wohlstand für die große Menge der wirklich armen Menschen auf dieser Welt nur zu erreichen ist, wenn diesen Menschen der Zugang zur Energieversorgung ermöglicht wird. Ein plakatives Beispiel von ihm ist die Aussage, „mein Kühlschrank verbraucht mehr Strom als einem Menschen z.B. in Ghana im ganzen Jahr zur Verfügung steht“. Das wird in einem Excel-Diagram schön dargestellt. Es ist sicher ein erstrebenswertes Ziel, den Wohlstand dieser Menschen nachhaltig zu steigern und damit einen wesentlichen Grund für die Wanderungen von Flüchtlingen nach Europa zu beseitigen. Dies hätte aber katastrophale Folgen für das Klima, wenn wir der Argumentation oben folgen. Sollen Milliarden Menschen ein Leben in Armut fristen, damit wir unsere Klimaziele erreichen? Was ist zu tun?

 

Im Moment existiert ein gesellschaftlicher Konsens, dass die CO2-Emissionen durch Strom aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraftwerken nachhaltig reduziert werden können. Diese Formen der Stromerzeugung sind nachhaltig, auch wenn nicht alle Möglichkeiten gleich umweltfreundlich zu bewerten sind. Bei diesen Primärenergiequellen handelt es sich eigentlich nicht um eine Kreislaufwirtschaft im strengen Sinne. Es wird aber auf sich erneuernde Primärenergiequellen zurück gegriffen. Das Interessante ist, diese Energiequellen sind in dem Maße, wie sie heute verfügbar sind, voraussichtlich noch die nächsten fünf Milliarden Jahre verfügbar! Die Zahl ist so wirklich richtig: 5.000.000.000 Jahre.

 

Wenn es also gelingt, Energie umweltfreundlich und nachhaltig bereit zu stellen, ergibt sich genau die von Bill Gates geforderte Verbesserung der Lebensverhältnisse der ärmsten Menschen dieser Welt. Umweltschutz und nachhaltige Energiewirtschaft sind damit das nachhaltigste Mittel für wettweiten Wohlstand und gegen die Wanderung von Wirtschaftsflüchtlingen.

 

Insbesondere die Solarenergie verbunden mit Speichern ist dabei interessant, da diese in kleinen Einheiten zu überschaubaren Preisen installiert werden können. Damit ergibt sich für die Energiekonzerne eine vollkommen neue Situation.

 

Der vollständige Text findet sich unter Downloads.

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