Was bedeuten die Schlagwörter „Digitalisierung “, „digitale Transformation“, „Industrie 4.0“, „künstliche Intelligenz“, „KI“, „AI“, „Artificial Intelligence“, „Machine Learning“, „Internet of Things“, „Plattform-Ökonomie“ und so weiter für mein Unternehmen?

Tomorrow belongs to those who can hear it coming.

Morgen gehört denen, die es kommen hören.

David Bowie

Inhaltsverzeichnis

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Für wen schreibe ich diese Information-Seite?

Diese Informationsseite ist für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gründerinnen und Gründer gedacht, die sich mit den Themen Innovationen und neue Geschäftskonzepte beschäftigen möchten. Ich versuche gar keine Vorkenntnisse voraus zu setzen. (Sollten dennoch Fragen sein, scheuen Sie nicht Kontakt zu mir aufzunehmen.)

Dies ist keine Werbeseite für irgendwelche Innovationshyps oder irgendwelche politischen oder ideologischen Programme. Hier eght es nicht um Zukunftsspinnereien sondern um bodenständiges Geschäft.

Es geht ausschließlich darum, Unternehmern und Gründern sachlich Impulse zu geben. Dabei soll Innovation als Werkzeug zur Steigerung des Cashflows, zur Steigerung der Erlöse und zur Sicherung der Firma betrachtet werden. Innovation ist kein Selbstzweck. Innovation ist nur ein Werkzeug im Strategiebaukasten eines Unternehmers.

Wie bei allen Hyps, gilt natürlich auch hier: Habe den Mut, deinen eigenen Verstand zu benutzen!

Jeder Hyp führt zu Chancen und Risiken.

Peter Saubert

Ingenieur, Unternehmensberater

Was ist mein Anspruch an diese Informationsseite?

Natürlich stecke ich nicht im Detail in Ihrem Unternehmen. Ich kenne nicht Ihre Umsätze, Ihre Gewinne, Ihre Mitarbeiter, Ihre Kompetenzen. Ich weiß ja noch nicht einmal, wie ihr Geschäftsmodell funktionieren kann. Dementsprechend kann ich Ihnen mit diesen Informationen keine abgeschlossenen Lösungen liefern.

Was ich aber machen kann: Ich kann anregen, nachzudenken. Ich kann aufzeigen, dass es Wege gibt, die finanzierbar sein können. Und ich kann das Gespräch mit mir anbieten.

Dem entsprechend ist der Anspruch, den ich mit dieser Informationsseite an mich anlege, sie zum nachdenken anregen und ihnen deutlich machen, dass es vielleicht für Sie auch gangbare Wege gibt.

Natürlich können wir gemeinsam da drüber nachdenken, was das Richtige für Ihr Unternehmen ist. Wenn sie das wollen, melden Sie sich bitte unverbindlich bei mir. Wir werden dann in einem ersten kostenlosen und unverbindlichen Gespräch klären, wie Sie sich zu den Themen positionieren können und was denkbar ist.

Sie haben eine Frage? Dann fragen Sie doch einfach.

Zusammenarbeit

Was bedeuten die Begriffe?

Was ist Digitalisierung? Was kann Digitalisierung?

Hier habe ich zwei gute Videos zum Thema Digitalisierung herausgesucht. Sie werden in diesen Videos geduzt. Das ist teilweise im Internet üblich. Die Moderatoren bitten um Kommentar Einträge unter den Videos. Das ist eine Methode, um Menschen zu Interaktionen mit dem Video zu bewegen. Diese Interaktionen führen zu einem besseren Reinking in der Suche. Diese Interaktionen werden also von den ALgorithem der Social Mediakanäle ausgewertet.

Was ist künstlich Intelligenz (KI bzw. AI = Artificial Intelligence)? Was kann künstliche Intelligenz?

Was ist künstliche Intelligenz?

Was kann künstliche Intelligenz?

Was bedeuten digitale Transformation, Industrie 4.0 und Internet of Things? Was können digitale Transformation, Industrie 4.0 und Internet of Things?

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Was bedeutet Plattform-Ökonomie? Was kann Plattform-Ökonomie?

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Hat mein Unternehmen etwas damit zu tun?

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Was soll ich tun?

Getan werden muss nur, was Sie auf dem Weg zum Ziel weiter bringt. Das bedeutet, eigentlich lauten die Fragen anders:

  • Wie sichere ich die Existenz meines Unternehmens?
  • Wie steigere ich den Gewinn meines Unternehmens?
  • Wie steigere ich den Verkaufswert meines Unternehmens?
  • Wie stärke ich die Marktposition meines Unternehmens?
  • Die steigere ich Umsätze?
  • Wie gewinne ich mehr Kunden?
  • Wie senke ich Kosten?
  • Wie beschleunige ich den Angebotsprozess?
  • Wie verbessere ich meine Liquiditätsposition?

Fragen orientieren sich natürlich ganz klar an ihren Zielen. Sind nur deshalb Chef eines Unternehmens und fragen sich genau diese Fragen, weil sie in der Vergangenheit die wichtigen von den unwichtigen Dingen unterschieden haben. Es geht nicht um Buzz-Words! Es geht um Ergebnisse. Damit Ergebnisse erreicht werden, muss sich das Unternehmen und Ihr Handeln auf die Ergebnisse fokussiert werden.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob sie überhaupt etwas ändern müssen, können wir das gerne auch im gemeinsamen Coaching besprechen. Dabei bekommen Sie dann relativ schnell eine Übersicht, wo Risiken und Chancen liegen können. Ich kann Ihnen versichern: Nicht jedes Unternehmen muss jetzt handeln.

Wie sichere ich die Existenz meines Unternehmens?

Existenzsicherung bedeutet nichts anderes, als das Unternehmen krisenfest zu machen. Dazu muss das Unternehmen zum Beispiel folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Das Unternehmen muss auf eine breite Kundenbasis gestellt werden. (siehe „ Wie gewinne ich mehr Kunden?“)
  • Das Unternehmen muss eine stabile Marktposition haben. (siehe „ Wie stärke ich die Marktposition meines Unternehmens?“, „Wie steigere ich Umsätze?“ und „Wie gewinne ich mehr Kunden?“)
  • Das Unternehmen muss langfristig stabil Geld verdienen. (siehe „ Wie steigere ich den Gewinn meines Unternehmens? “ und „ Wie steigere ich Umsätze?“)
  • Das Unternehmen muss wettbewerbsfähig sein. (siehe „ Wie senke ich Kosten?“, „Wie senke ich die Vertiebskosten?“ und „ Wie beschleunige ich den Angebotsprozess? “)
  • Die Liquidität muss stabil ausreichen, die Forderungen zu bedienen. (siehe „Wie verbessere ich meine Liquiditätsposition?“)

Alle diese Ziele zur Sicherung der Existenz Ihres Unternehmens können mit Forschungsinnovationen erreicht werden.

Wie steigere ich den Gewinn meines Unternehmens?

Um den Gewinn des Unternehmens zu steigern, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Senkung der der Strukturkosten
  • Senkung der variablen Kosten
  • Steigerung des Verkaufspreises
  • Steigerung des Absatzes

Strukturkosten werden oft auch als Fixkosten bezeichnet. Ich halte die Bezeichnung für falsch. Es gibt keine Kosten, die fix sind. Als Unternehmer kann ich jede Kostenposition in Frage stellen. Gelingt es mir, die Strukturkosten zu senken, steigere ich nicht nur den Gewinn. Ich steigere vor allem die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegen Krisen.

Beispiele für das Senken von Strukturkosten sind die Automatisierung der Angebotsstellung oder die Übertragung von Teilen des Vertriebs in automatisch Systeme. Gerade im Bereich Vertrieb ergeben sich aus der Digitalisierung große Vorteile. Der Kaufprozess folgt immer irgendwelchen Mustern. Mustererkennung ist die Stärke von künstlichen Intelligenz.

Sinken die variablen Kosten, steigt der Gewinn. Vor allem aber steigt die Wettbewerbsfähigkeit, weil die Grenzkosten niedriger sind und damit die Konkurrenz keine Angriffsfläche über den Preiswettbewerb hat. Variable Kosten werden durch den Einkauf und den Produkt-Entstehungsaufwand bestimmen. In der Regel ist das Potenzial im Einkauf gering. Oft das Einzige, was im Einkauf Kosten-Potenzial bietet, ist die Kapitalbindung und der Frachtkosten-Anteil.

Erfolgreiche Beispiele für die Senkung variable Kosten sind oft die Einführung einer intelligenteren Arbeitsvorbereitung, der Wechsel auf 3-D-Druck und Automatisierungen. Gerade im Einsatz von Automatisierungslösungen mit Mobil-Telefonen gibt es oft deutliches Potenzial.

Kann ich hochpreisiger verkaufen, steigt die Marge je Verkauf. Das bedeutet aber auch, das ich Potential für Preisnachlässe habe. Auf der anderen Seite kann ich bei höheren Preisen eine bessere Nutzen-Story erzählen und kann mich damit vom Wettbewerb absetzen.

Hochpreisiger kann ich sein, wenn ich schneller liefere oder individualisierter liefere. Schneller wird oft durch eine direkte Anbindung des Bestellprozesses an den Hersteller Prozess erreicht. Individueller werde ich durch die variable Konfigurierbarkeit des einzelnen Auftrages. Für beides benötige ich digitale Lösungen. Gerade im B2B-Bereich gibt es viel Potenzial für Auftragstools, die individuelle und schneller funktionieren.

Wird mit dem Verkauf ein positiver Deckungsbeitrag erreicht, bewirkt eine Steigerung des Absatzes steigende Gewinne. Da viele Käufe Mustern folgen, können die Verkaufszahlen datenbasiert mit künstlicher Intelligenz auf gesteigert werden. Daneben ist der gerade der Zugang über digitale Plattform eine Möglichkeit, den Absatz zu steigern.

Alle genannten Ziele zur Steigerung des Gewinns können mit Forschungsinnovationen erreicht werden.

Wie steigere ich den Verkaufswert meines Unternehmens?

Leider vollkommen vergessen wird in vielen Diskussionen die Steigerung des Unternehmenswertes. Das spielt gerade für Unternehmer eine Rolle, die noch einen überschaubaren Zeithorizont in Ihrem Unternehmen haben. Ich selbst habe von vielen Unternehmen gehört: „Damit muss ich mich nicht mehr beschäftigen. Dafür bin ich zu alt.“ Diese Einstellung hat in einigen Fällen dazu geführt, dass das Unternehmen nicht mehr verkauftbar war. Das ist natürlich ärgerlich, weil der Unternehmens werden in der Regel eine wichtige Säulen der Altersvorsorge ist.

Grundsätzlich kann an die Steigerung des Verkaufswertes mit folgenden Überlegungen herangegangen werden:

  • Wer sind die möglichen Käufer des Unternehmens? Was sind die Kriterien der möglichen Käufer, beim Kauf eines Unternehmens?
  • Wie ist die Position des Unternehmens am Markt?
  • Als wie sicher kann die Position des Unternehmens in der Krise betrachtet werden?
  • Wie hoch ist der Gewinn und wie langfristig stabil wird der Gewinn sein?
  • Wie hoch ist der Umsatz und wie langfristig stabil wird der Umsatz sein?
  • Welche strategische Rolle spielt das Unternehmen für einen möglichen Käufer?

Die Erfahrung zeigt, dass der Verkauf von austauschbaren Unternehmen oft nicht die erwarteten Erlöse bringt. Ein wesentlicher Teil der Arbeit von M&A-Beratern ist, dem Alteigentümer zu erklären, dass seine Firma viel weniger wert ist. Hohe Erlöse werden in der Regel nur dann erzielen, wenn das Unternehmen eine strategische relevante Position am Markt hat. Strategisch relevant kann natürlich auch der Umsatz sein. Oft sind es aber eher Markenwert und technologische Position, die den Kaufpreis bestimmen.

Ein Mittel zur Steigerung des Unternehmenswertes kann ein sich selbstfinanzierendes Innovationsprojekt sein.

Wie stärke ich die Marktposition meines Unternehmens?

Die Marktposition stärke ich in der Regel damit, dass ich die Kundenbindung verbessere oder einen wesentlichen Vorteil für die Kunden liefere. Der wesentliche Vorteil können Kosten, Qualitäten, Lieferzeiten, Individualisierbarkeit und Ähnliches sein.

In der Regel ist der Bereich Qualität ausgereizt.

Die Lieferzeiten lassen sich beeinflussen, wenn die Wertschöpfungskette aufgrund von intelligenten Steuerung verkürzt werden.

Gerade die Verbindung von Standardisierung und Individualisierung lässt oft noch viel Platz nach oben. Hier ergeben sich oft noch große Potenziale durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, digitalen Steuerungsprozessen und Werkzeugen, die unter dem Schlagwort Industrie 4.0 zusammen gefasst werden.

Wie steigere ich Umsätze?

Mit individuelleren Lösungen können Kundennutzen-Konzepte umgesetzt werden, die höhere Preise und stabilere Kundenbeziehungen ermöglichen. Daneben ermöglichen gerade angepasste Lösungen oft zusätzliche Verkäufe.

Da viele Käufe Mustern folgen, können die Verkaufszahlen datenbasiert mit künstlicher Intelligenz auf gesteigert werden. Daneben ist der gerade der Zugang über digitale Plattform eine Möglichkeit, den Absatz zu steigern. Genau diese beiden Punkte sind historisch die Anwendungsbereiche von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.

Ziele der Innovationsmaßnahme kann also die Steigerung des Umsatzes je Kunden und die Gewinnung neuer Kunden sein. beides habe ich in Innovationsprojekten schon erfolgreich umgesetzt.

Wie gewinne ich mehr Kunden?

Da viele Käufe Mustern folgen, können die Verkaufszahlen datenbasiert mit künstlicher Intelligenz auf gesteigert werden. Daneben ist der gerade der Zugang über digitale Plattform eine Möglichkeit, den Absatz zu steigern. Genau diese beiden Punkte sind historisch die Anwendungsbereiche von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.

Ein Ansatz ist die Suche nach Kompetenzfeldern, die auf mein Knowhow zugreifen. Dazu nutzen wir ein KI-basiertes System, dass auf der Basis von einer Datenbank von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Strukturen heraus arbeite, die auf ähnliche oder gleiche Kompetenzfeldern zugreifen. Die gleiche künstliche Intelligenz nutzen wir auch, um eine Sachstandsanalyse im Rahmen der geförderten Studien oder der Förder Projekte zu erstellen. Diesem System lassen sich also komplett neue Kundengruppen erschließen, zu denen bis jetzt gar kein Bezug existiert.

Wie senke ich Kosten?
Wie beschleunige ich den Angebotsprozess?
Wie senke ich die Vertriebskosten?
Wie verbessere ich meine Liquiditätsposition?

Wer soll das bezahlen?

Finanzierungsquellen und Finanzierungsmöglichkeiten

Wenn etwas geändert werden muss, kostet das Management-Kapazitäten und es kostet Geld. Damit ergeben sich diese Frage sofort:

  • Wer trägt die Kosten?
  • Wie werden die Ausgaben refinanziert?
  • Wie wird ein negativer Einfluss auf die Liquidität vermieden?
  • Wie werden die Management-Ressourcen freigestellt?

Ein guter Unternehmensberater sollte diese Fragen beantworten können, mindestens aber Wege aufzeigen können. Ob die Management-Ressourcen verfügbar sind, ergibt sich aus der Frage nach der Priorität. Ist eine Aufgabe den oberen Management-Leveln wichtig genug, wird die Management-Kapazität auch verfügbar sein. Dazu ist in der Regel ein bisschen Überzeugungsarbeit notwendig. Erkennen die Level unter dem Geschäftsführer die eigenen Chancen, ist die Umsetzung in mittelständischen Unternehmen in der Regel kein Problem mehr.

Die Kosten und die Ausgaben lassen sich durch Fördermittel reduzieren. Allerdings bleibt in fast allen Projekten eine Restposition, die tatsächlich zusätzliche Kosten ausmacht.

Teilweise lassen sich die Kosten aktivieren und damit in die Zukunft verschieben. Das ist sicher in der Krise eine wichtiges Werkzeug, um in der Krise Kostenentlastungen zu erreichen.

Auf Grund der Zahlungsströme aus Fördermitteln, wird die Liquidität entlastet. Gerade in der Krise haben wir Forschungsprojekte konzipiert, die auf der Basis von Fördermitteln eine vorübergehende Refinanzierung von Kosten erreicht haben. Zahlreiche kleine Ingenieurbüros refinanzieren sich überwiegend mit Fördermitteln. Forschung kann also schon in der frühen Forschungsphase messbare wirtschaftliche Ergebnisse bringen.

Wenn Sie darüber nachdenken, zusätzliche Einnahmen für Ihr Unternehmen zu generieren, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.

Förderung der Unternehmensberatung

Unternehmensberatung kann durch die BAFA beim Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden. Maximal werden 4.000€ Beratungsleistungen gefördert. Die Förderung beträgt in den neuen Bundesländern 80% also maximal 3.200€ und in den alten Bundesländern 50% als maximal 2.000€. Voraussetzung ist: Der Berater muss bei der BAFA akkreditiert sein, wie ich es bin.

Diese Förderung genügt oft, um ein Konzept zu entwickeln und die Basis der Beantragung von weiteren Fördermitteln zu legen. Die Beantragung der Fördermittel selbst ist nicht förderfähig. Ich empfehle die Fördergelder hausintern zu beantragen. Gerne unterstütze ich dabei.

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Der größte Teil der Innovationsföderung für mittelständische Unternehmen ist im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zusammengefasst. Ob etwas förderfähig ist, kann oft nur von Förder-Erfahrenen beantwortet werden. Den Firmeninhabern und Firmeninhaberinnen kommen die Förderanträge oft banal vor. Als Unternehmerinnen und Unternehner kann man sich gar nicht vorstellen, dass die Idee förderfähig ist. Auf der anderen Seite erscheinen Dinge als selbstverständlich förderfähig. Sie sind es aber nicht.

Im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gibt Einzelprojekte und Kooperationsprojekte. Einzelprojekte werden nur von einer Firma abgewickelt. Dies ist sinnvoll, wenn die Ressourcen für die Projektabwicklung hausintern vorhanden sind.

Die Kooperationsprojekte sind zwar aufwendig, ermöglichen aber oft den Zugang zu hilfreichen Partnern. Die Einbindung von Forschungspartnern in Kooperationsprojekte ist sinnvoll, da Hochschulen zu 100% gefördert werden. Damit können viele Aufgaben an diese Forschungspartner ausgelagert werden.

Die Webseite des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) finden Sie hier.

Das schöne aus diesen Projekten: Man erhält eine Teilfinanzierung für Mitarbeiter und Sachleistungen, die den Kapitalbedarf in den Projekten deutlich reduzieren. Seit Beginn der Corona-Krise nutzen wir das Werkzeug oft auch, um Mitarbeiterfinanzierungen zu erreichen und damit Entlassungen zu vermeiden.

Die Beantragung der Fördermittel und das Projektmanagement der ZIM-Projekte wird oft einem Förderberater übertragen. Das Problem hierbei ist: Förderberater wollen eine Provision und reduzieren damit die mögliche Refinanzierung. Ich empfehle bei mittelgroßen Firmen die Förderkompetenz im Haus aufzubauen. Der Mitarbeiter refinanziert sich in der Regel vollständig. Beim Aufbau der notwendigen Kompetenzen und Strukturen kann ich gerne helfen.

Bei kleinen Unternehmen wird das Projektmanagement in der Regel mir übertragen, da ich die Erfahrungen in diesem Bereich mitbringe und oft auch weitere Beratungen für das Unternehmen leiste. Damit ist oft eine Querfinanzierung möglich, so dass diese Lösung oft die kostengünstigste ist.

Welche Unternehmen können durch ZIM gefördert werden?

Gefördert werden im Zentralen Innovotionsprogramm Mittelstand KMU (Kleine und Mittelgroße Unternehmen).

Die tatsächlichen Grenzen schwanken in Abhängigkeit vom Programm und den politischen Leitlinien immer wieder.

Grob kann aber gesagt, dass grundsätzlich unabhängige Unternehmen bis zu 500 Mitarbeitern, 50 Millionen € Jahresumsatz oder 43 Millionen € Bilanzsumme gefördert werden. Wird eine der Kennzahlen überschritten, ist eine Förderung ausgeschlossen oder zumindest deutlich schwieriger.

Daneben werden nicht kommerzielle Forschungseinrichtungen gefördert. Die Förderung beläuft sich in der Regel auf 100%, so dass an diese Forschungseinrichtungen die arbeitsintensiven und nicht systemrelevanten Projekt-Umfänge ausgelagert werden sollten.

Ablauf eines ZIM-Projekts

Das grundsätzliche Verständnis des Bundeswirtschaftsministeriums vom Ablauf eines Innovationsprojekts ist:

  1. Ein Unternehmen hat eine Idee und klärt in einer Studie, ob diese Idee umsetzbar ist.
  2. Hat sich in der Studie herausgestellt, dass die Idee umsetzbar ist, werden in einem Forschungsprojekt die als relevant befundenen Forschungsthemen geklärt.
  3. Die Forschungsergebnisse werden in einem Entwicklungsprojekt umgesetzt.
  4. Die Forschungsergebnisse und das jetzt vermarktungsfähige Produkt werden in den Markt eingeführt.

Ziel des Bundeswirtschaftsministeriums ist es, mit diesem Werkzeug die Innovationsfähigkeit deutsche Unternehmen zu stärken und damit neue Arbeitsplätze in der Wirtschaft zu schaffen.

Diese Zielsetzung sollte man bei der Planung eines ZIM-Projektes unbedingt im Auge behalten. Grundsätzlich ist die Studie als separates Werkzeug denkbar. Allerdings führt das Durchführen einer Studie ohne anschließendes Forschungsprojekt dazu, dass Forschungsanträge in Zukunft nur noch sehr widerwillig bewilligt werden.

Ein Forschungsprojekt kann auch ohne Studie starten. Allerdings macht die Studie in der Regel Sinn, da die Fördersätze für das Personal höher sind. Nach der Durchführung des Forschungsprogramms wird eine Umsetzung in ein Produkt erwartet. Dieses Produkt muss erfolgreicher sein als vorher gegangene Produkte.

Die Nicht-Umsetzung von Forschungsprojekten in vermarktete Produkte führt in Zukunft zwingend zur Ablehnung von Fördermitteln für neue Forschungsprojekten.

Wenn es ein marktfähiges Produkt gibt, muss dieses in den Markt eingeführt werden. Dafür gibt es im ZIM einen Baustein, der gefördert wird. Dieser muss nicht ausgeschöpft werden. Es sollte aber begründet werden, warum die Unterstützung nicht notwendig ist.

Wichtig für die Förderung ist, dass im Anschluss mit den Förderprojekten zusätzliche Umsätze generiert werden. Dies muss für folgende Förderanträge nachgewiesen werden. Es macht also Sinn, dies im Controlling gleich vorzuhalten, so dass die Nachweise bei weiteren Förderanträgen zur Verfügung stehen.

Leistungsnachweis in ZIM-Projekten

Wenn Geld gezahlt wird, muss die Erbringung der Leistung auch nachgewiesen werden. Das gebietet die Sorgfalt. Das Problem bei Innovation ist: Wie will ich Innovation nachweisen? Ich kann ja kein Ergebnis schulden, dass nicht in meiner Macht steht. Also kann ich keine geniale Idee schulden.

Im ZIM-Projekt wird die Leistung deshalb in zwei Komponenten nachgewiesen. Die eine Komponente ist der Stundennachweis für jeden im Innovationsprojekt beteiligten Mitarbeiter. Diese Nachweise dienen der Projektabrechnung. Ob der Mitarbeiter in dieser Zeit tatsächlich innovativ war oder sich nur bemüht hat, innovativ zu sein, spielt in der Abrechnung keine Rolle. Auch der Mitarbeiter schuldet keine innovativen Ideen.

Die zweite Komponente des Leistungsnachweises ist der Projektbericht. Im Projektbericht wird dargelegt, wie versucht wurde, innovativ zu sein und was die Ergebnisse sind. In den Projektbericht sollte deshalb etwas mehr Aufwand gesteckt werden.

Jetzt liegt es natürlich im ureigenen Interesse des Fördergebers, nicht nur das Bemühen um Innovation zu fördern, sondern auch echte Innovationen. Die einzige Kennzahl, die dafür zum Abschlussbericht als Messzahl vorliegt, ist die Anzahl der Patente. Wer also in Zukunft weitere Förderanträge stellen möchte, ist gut beraten, wenn er zu jedem ZIM-Projekt mindestens ein Patent anmeldet.

Patente gelten bei vielen Menschen als das Non plus ultra von Knowhow. Faktisch sind es aber juristische Ansprüche. Diese sind mehr oder weniger sinnvoll. Prinzipiell zum Patent anmelden kann man alles mögliche. Was nicht dem Patentrecht entspricht wird abgelehnt. Dann ist das Innovationsprojekt aber bereits abgeschlossen und die Innovation wird nicht mehr in Frage gestellt.

Dies soll jetzt nicht dazu aufrufen, die Patentämter mit sinnlosem Papierkram zu ersticken. Es soll nur deutlich machen: Formal prüfbare Innovation ist einfacher, als Sie vielleicht glauben.

Beantragung und Auszahlung der Mittel

In den Anträgen für die Fördermittel müssen zahlreiche Erklärungen abgegeben werden. Diese Angaben müssen richtig sein. Falsche Angaben sind in der Regel Straftaten im Zusammenhang mit Subventionsbetrug.

Daneben müssen Umsätze, Kosten und Betriebsergebnisse angegeben werden. Die notwendigen Daten können der BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) entnommen werden.

Da primär Lohnkosten gefördert werden, müssen die Mitarbeiter und die Lohnkosten angegeben werden. Auf der Basis dieser Lohnkosten erfolgt die Projektplanung.

Die Abrechnung erfolgt auf der Basis der Stundennachweise. Diese müssen für jeden Mitarbeiter geführt werden. Die Stundennachweise müssen 5 Jahre nach Abschluss der Förderung zur Prüfung vorgehalten werden. Ich empfehle die Anlage eines entsprechenden Projekt-Nachweis-Ordners in der Buchhaltung. Die Buchhaltung ist bei fast allen Unternehmen die einzige Abteilung, die ein Verständnis für Dokumentationspflichten hat.

Im Antrag muss dargelegt werden, wie sich der Antragsteller das Projekt vorstellt. In dieser Darstellung muss begründet werden, warum das Projekt förderfähig ist. Dazu empfiehlt es sich, die typischen Buzz-Words aus den aktuellen Förderrichtlinien aufzunehmen. Statt darzulegen, dass die Logistik intelligenter gesteuert werden muss, sollte also im Oktober 2020 mit den Begriffen „Industrie 4.0“, „Künstliche Intelligenz“, „Machine Learning“, „Digitale Direktanbindung“, „IT-Sicherheit“, etc. argumentiert werden. Auch diese Begriffe sagen ja nichts anderes als: Es muss auch billiger und schneller mit einer intelligenten Lösung gehen.

Sachstandsanalyse: Stand der Technik und Stand der wissenschaftlichen Forschung

In den Sinnprojekten wird eine wissenschaftliche Arbeitsweise gefordert. Wesentlich für eine wissenschaftliche Arbeitsweise ist die Kenntnis vom Stand der Technik beziehungsweise vom Stand der Innovation. Dazu ist in jedem geförderten Forschungsprojekt und in jeder ZIM-Studie der Stand der Technik in einem Sachstand zu dokumentieren.

Früher wurden diese Sachstand-Analysen aufwändig durch das Studium von unzähligen wissenschaftlichen Dokument erzeugt. Allein der Arbeitsaufwand für diese Sachstandanalyse hat oft Innovationsprojekte unwirtschaftlich gemacht.

Wir nutzen inzwischen dafür ein System, dass auf eine künstliche Intelligenz basiert. Diese künstliche Intelligenz analysiert eine Datenbank aus Patenten und aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Das Ergebnis dieser Analyse ist ein Extrakt aller wichtigen Veröffentlichungen und wichtigen Patente zum Thema. Mit dieser Sachstandsanalyse, ist das Thema Stand der Technik und der Innovation in der Regel in ein bis zwei kurzen Schleifen geringen Aufwand abgeschlossen.

Die Sachstandsanalyse sind Lohnkosten und damit voll förderfähig.

Umgang mit den Forschungspartnern

Nach meier Erfahrung müssen die Forschungspartner in den Projekten strikt geführt werden. Die Erwartungshaltungen müssen klar kommuniziert werden.

Das hat zwei Gründe. Zum einen sind die Forschungseinrichtungen nicht gewohnt ergebnisorientiert zu arbeiten. Wenn keine Ergebnisse eingefordert werden, werden oft auch keine geliefert.

Der zweite Grund ist die Forschungsfreiheit. Die Freiheit in der Forschung ermöglicht eine positive und eine negative Publikationsfreiheit. Beides kann sich in echten Innovationsprojekten als problematisch herausstellen.

ZIM-Studie

Durchführungsstudien werden im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert, um die Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten eines Forschungsprojekts zu beurteilen.

Diese Studien sind besonders interessant, da sehr hohe Personalkostenanteile gefördert werden.

Gerade für kleine Unternehmen ist die Förderung extrem interessant.

Projektumfang

  • Studie in einem Unternehmen: bis 100.000 € davon maximal 30.000 € für nicht technisches Projektumfänge
  • Studie in Kooperation mehrerer Unternehmen: bis 200.000 € davon maximal 40.000 € für nicht technisches Projektumfänge

Förderung

kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeit, bis 10 Millionen € Jahresumsatz, bis 10 Millionen € Bilanzsumme): 70% der Lohnkosten + 30% Zuschlag pauschal = 91% der Lohnzahlung

mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeit, bis 50 Millionen € Jahresumsatz, bis 43 Millionen € Bilanzsumme): 60% + 30% Zuschlag pauschal = 78% der Lohnzahlung

Junges Unternehmen oder
Erst-Bewilligungsempfänger eines FuE-Projekts, Unternehmen 500 bis 1.000 Mitarbeitern nur in Kooperation mit KMU: 50%  + 30% Zuschlag pauschal = 65% der Lohnzahlung

ZIM-Forschungsprogramm

Im Forschungsprogramm werden die Grundlagen für das Marktprodukt entwickelt. Hier macht die Einbindung von Forschungspartnern Sinn, da diese zu 100% finanziert werden. 

Im Workshare sollte es so sein, dass die Forschunsgpartner die Aufgaben erledigt, die nicht als internes Knowhow aufgebaut werden müssen. Daneben müssen die Forschungspartner die notwendigen Kompetenzen beisteuern, die Ihr Unternehmen nicht mitbringt.

Gerade für kleine Unternehmen ist die Förderung extrem interessant.

Förderung

kleine Unternehmen (junge Unternehmen oder in strukturschwachen Regionen, bis 50 Mitarbeit, bis 10 Millionen € Jahresumsatz, bis 10 Millionen € Bilanzsumme): 45% der Lohnkosten + 30% Zuschlag pauschal = 58,5% der Lohnzahlung

kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeit, bis 10 Millionen € Jahresumsatz, bis 10 Millionen € Bilanzsumme): 40% der Lohnkosten + 30% Zuschlag pauschal = 52% der Lohnzahlung

mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeit, bis 50 Millionen € Jahresumsatz, bis 43 Millionen € Bilanzsumme): 35% + 30% Zuschlag pauschal = 45,5% der Lohnzahlung

Unternehmen 250 bis 500 Mitarbeitern nur in Kooperation mit KMU: 25%  + 30% Zuschlag pauschal = 32,5% der Lohnzahlung

Markteinführung

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Andere Förderprogramme

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Was kann Innovationsförderung nutzen und wann sollte über Innovationsförderung nachgedacht werden?

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben
Ihre Einnahmen brechen weg

Sie glauben Kündigungen Ihrer Mitarbeiter sind unvermeidbar.

Der Vertrieb funktioniert nicht mehr richtig

Die Kunden haben selbst kein Geld

...

Sie wollen ein neues Geschäftsfeld aufbauen.

Umsetzungsbeispiele

Angebotskalkulation und Angebotserstellung für eine Detail-Konstruktion

Kunde: Ingenieurbüro

Partner: 

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Kalkulation des Angebotspreises für technische Berechnungen

Kunde: Ingenieurbüro

Partner: 

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Integrierter und automatisierter Angebots- und Fertigungsprozess für die Herstellung von Aluminium-Sandguss-Teilen

Kunde: Gießerei

Partner:

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Automatisierte Fehlererkennung im automatiserten Workfluss in der realen Fahrerprobung von Fahrerassistenzsystemen

Kunde: Ingenieurbüro

Partner: 

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Steuerung der Herstellung von individuellen Produkten in Manufakturen aus der Anbindung an e-Shops und Verkaufsplattformen

Kunde: Bekleidungshersteller

Partner:

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben

Wie fange ich an, Fördergeld sinnvoll für mein Unternehmen zu nutzen?

An diesem Abschnitt schreibe ich noch.

Schreiben
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