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Das 1×1 der Unternehmensgründung – Versicherungen für Selbstständige und Unternehmer

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Peter Saubert & Willi Saubert

Wir bedanken uns bei unseren Mandanten für die Wahl zum

Trophäe Top Consultant 2023
Auszeichnung als Top Consultant 2023 durch Bundespräsident a.D. Christian Wulf

Auszeichnung von Peter Saubert - Unternehmensberatung als Top Consultant 2023 durch Bundespräsident a.D. Christian Wulf am 23.06.2023 auf dem Mittelstands Summit in Augsburg

(Foto: KD Busch / compamedia )

Selbst-Test für Sie: Bin ich eine Gründerpersönlichkeit?

Willi Saubert

Bin ich eine Gründerpersönlichkeit?

Bitte beachten Sie:

  • Natürlich kann solch ein Kurztest Anhaltspunkte geben. Der Test kann aber keine Persönlichkeit wirklich beurteilen. Das Testergebnis kann Sie also bestenfalls bestärken oder den Impuls geben, eine Entscheidung zu überdenken.
  • Beantworten sie die Fragen ehrlich, wenn das Testergebnis für Sie wichtig ist. Wenn Sie falsche Antworten geben, belügen Sie sich nur selbst.
  • Natürlich kann man nicht jede Frage eindeutig beantworten. Geben Sie die Antwort, die nach Ihrer Meinung am besten passt.
  • Nehmen Sie das Ergebnis als das, was es ist: Ein Denkimpuls.

Danke für die Teilnahme. Jetzt auswerten starten und direkt das Ergebnis sehen.



Für wen schreibe ich diese Informationen?

Peter Saubert

Diese Informationen sind für Menschen, die sich selbstständig machen oder ein Unternehmen gründen wollen. Diesen Gründerinnen und Gründern möchte ich eine Orientierung geben, was für sie wirklich wichtig ist.

Haftpflichtversicherung

Als Selbstständiger bzw. Unternehmer benötigst du unbedingt eine Betriebs- oder Berufshaftpflicht. Diese sollte möglichst auch Schäden an Kundeneigentum abdecken.

Peter Saubert

Sonstige Versicherungen

Der wesentliche Unterschied zwischen Selbstständigen und Arbeitnehmern sind die sozialen Sicherungssysteme. Als Arbeitnehmer ist man im gesetzlichen Versicherungssystem zwangsversichert. Man hat einen gewissen Kündigungsschutz, eine gesetzliche Unfallversicherung, Insolvenzgeldversicherung und eine Arbeitlosenversicherung. Das führt dazu, dass Arbeitnehmer eigentlich sehr umfangreich abgesichert sind.

Das gilt nur für angestellte Arbeitnehmer. Selbstständige müssen also selbst vorsorgen. Die Zuschüsse des Arbeitgebers entfallen ebenfalls mit der Selbstständigkeit. Davon sind folgende Versicherungen betroffen:

  • Krankenversicherung (Arbeitgeberanteil ca. 50%)
  • Pflegeversicherung (Arbeitgeberanteil ca. 50%)
  • Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil ca. 50%)
  • Unfallversicherung (Arbeitgeberanteil 100%)
  • Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeberanteil ca. 50%)
  • Insolvenzversicherung (Arbeitgeberanteil 100%)

Was bedeutet das? Gegen Insolvenz und Arbeitslosigkeit kann man sich absichern, wenn man mit Unterstützung der Agentur für Arbeit gründet (AVGS). Das bedeutet, man kann dann wieder in die Arbeitslosigkeit mit Arbeitslosengeld zurück wechseln.

Forderungen aus der Insolvenz gegen die Person des Unternehmers bzw. der Unternehmerin können faktisch gar nicht versichern. Für Manager in hochrangigen Positionen gibt es eine D&O für Haftung aus Management-Fehlentscheidungen. Diese spielt aber in der Regel für Unternehmerinnen und Unternehmer keine Rolle.

Kranken- und Pflegeversicherung muss der Unternehmer bzw. die Unternehmerin selbst tragen.

Als Unternehmerin bzw. Unternehmer ist man eigentlich nicht mehr Pflichtmitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung. Unternehmerin bzw. Unternehmer müssten also nichts für eine Rente tun. Das wäre dann die Vormerkung für Altersarmut. Ein Versicherungsvertrag mit einer Alterssicherung ist dringend zu empfehlen. Das Gleiche gilt für eine Absicherung für Unfälle und Erbwerbsunfähigkeit.

Immer mehr versuchen aber die maroden deutschen Rentenversicherungsträger neue Einnahmequellen zu erschließen. In der Folge werden immer mehr Selbstständige auch rentenversicherungspflichtig. Die Dynamik in diesem Zusammenhang ist auf einer Webseite wie dieser nicht abbildbar. Es gibt eine Informationsseite der deutschen Rentenversicherung dazu. Allerdings gilt bei der Deutschen Rentenversicherung: Sicher ist nichts und schon gar nicht die Aussagen der Deutschen Rentenversicherung. Ich empfehle also: Lesen Sie auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung nach und orientieren Sie sich an den Empfehlungen dort. Verlassen Sie sich bitte aber nicht auf das, was Sie dort lesen.

Als Größenordnung für die Kosten können Unternehmerin bzw. Unternehmer die Sozialversicherungsbeiträge vom Lohnzettel verdoppeln. Dann sieht man ungefähr, wie hoch die Kosten für Versicherungen in der Selbstständigkeit ungefähr wären. (Tatsächlich ist es mehr.)

Versicherungen von Unternehmerinnen bzw. Unternehmern im Nebenerwerb bzw. im Kleingewerbe

Auf Grund der hohen Kosten für die soziale Absicherung empfiehlt es sich für viele kleinere Unternehmerin bzw. Unternehmer, einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeittätigkeit nachzugehen. Dann ist die finanzielle Sicherheit gegeben, die Sozialversicherungen bezahlt und aus den Betriebsgewinnen kann die Rente aufgestockt werden.

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